Garnelen – neues von unseren Putzern
Inzwischen sind die Garnelen ja schon eine ganze Weile in unserem Aquarium. Da es die ersten sind, die wir bisher besessen haben, standen am Anfang natürlich eine ganze Menge Fragen. Wie werden sie sich einleben, ist ihre reinigende Wirkung wirklich so beeindruckend? Kommen Sie mit den anderen Beckeninsassen zurecht und, und, und… . Doch waren die Bedenken wirklich unbegründet. Und eines lässt sich jetzt schon sagen: es sind wirklich die besten Algenvernichter, die ich bisher gesehen haben. Naja, mal abgesehen von unsrer Goldschmerle vielleicht.
Unsere Goldschmerle war schon fast als Waffe zu bezeichnen. So lange die in unserem Becken war, hatten Algen nun gar keine Chance. Doch mit wachsender Größe wurde sie ja leider auch eine Waffe gegen andere Fische. Nachdem sie jedoch aus dem Aquarium entfernt wurde, fing der Algenwuchs an. Und das nicht zu knapp, da wir (zugegebener Maßen) auch aus zeitlichen Gründen den Wasserwechsel nur alle zwei Wochen machten und auch noch zu stark fütterten. Doch inzwischen hat sich das gut eingespielt.
Die Fütterungen fallen sparsamer aus, die Wasserwechsel finden wieder jede Woche statt und unsere Glasgarnelen haben zumindest von den Kieseln und weiten Teilen der Wurzel inzwischen das meiste an Algen vernichtet. Nach wie vor sind sie pausenlos mit der Reinigung beschäftigt, so dass wir inzwischen kurz davor stehen, noch zwei oder drei weitere ins Becken zu lassen, damit wirklich das ganze Aquarium bald wieder algenfrei ist.
Ich weiß jetzt nicht genau, ob es mit den Garnelen direkt zusammenhängt, aber seit die Algen gewaltsam zurückgedrängt werden, geht es mit den Aquarienpflanzen wieder bergauf. Sie breiten sich wieder aus, auch wenn sie noch nicht perfekt aussehen. Ich vergesse nach wie vor, den Pflanzen eine kleine Kur mit Eisendünger zu verpassen. Aber da wird sich die nächste Zeit auf jeden Fall etwas tun.
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