Kinder und das Aquarium – ein Risiko?
Unser Aquarium steht auf einem wirklich robusten, da massiven Holztisch, der allerdings nur eine Höhe von etwa 50 Zentimetern hat. Sofort wurden natürlich von allen Seiten Bedenken laut, dass diese nicht wirklich hohe Position in Hinsicht auf unsere kleine Tochter doch recht risikoreich sein, da von allen Seiten mit lautem Hämmern an der Scheibe, dem Klopfen mit harten Gegenständen und der damit verbundenen Gefahr einer kaputten Scheibe und ähnlichem gerechnet wurde. Doch ist es wirklich so riskant, wenn unsere Kleine direkten Zugriff auf das Aquarium hat?
Ich behaupte zu sagen, dass solche Aussagen totaler Blödsinn sind. Der richtige Umgang mit anderen Lebewesen kann, meiner Meinung nach, nicht früh genug erlernt werden. Natürlich erfordert das auch ein wenig Zeit, allerdings sind Kinder zum Glück eines: lernwillig. So avanciert das Füttern der Fische schnell zu einem Highlight des Tages, die Kinder fangen ganz schnell an, die Fische aktiv zu beobachten und lernen vorsichtig mit anderen Lebensformen, wie zum Beispiel Fischen, umzugehen.
Um das Aquarium auch für Kinder interessant zu machen, bedarf es nicht viel. Auf gar keinen Fall sollte das Kind jedoch mit den Worten: „Das darfst Du nicht…“ aus dem Umgang ausgeklammert werden. Wenn das Kind das Füttern übernehmen darf, die Lieblingsfische der Kinder einen Namen bekommen und dem Kind in Ruhe erklärt wird, warum dies und jenes mit dem Aquarium geschehen muss, so hat man schnell den Erfolg, dass auch das Kind gut auf das Aquarium acht gibt und sich freut, es mit stolz seinen Freunden zu präsentieren. Ein Prinzip, welches sich wohl auch auf jedes andere Haustier übertragen lässt.
