Garnelen – sie gewöhnen sich endlich ein
Unsere Garnelen gewöhnen sich langsam aber sicher in das Aquarium ein und zeigen sich endlich ohne Scheu. Das wird auch langsam Zeit, denn nachdem wir sie in Becken gelassen haben, waren sie erstmal lange Zeit verschwunden. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ja schon froh war, sie ohne Verlust ins Becken zu bekommen. Denn die Garnelen, so sagte uns der Fischhändler, springen, wenn sie erstmal aufgescheucht sind auch ganz schnell beim Einsetzen aus der Tüte. Ich wollte das nicht glauben, denn diese kleinen Krebstiere sehen immer so bedächtig aus… .
Aber tatsächlich, als sie merkten, dass sich etwas tut, da erreichten sie ganz plötzlich ungeahnte Geschwindigkeiten. Ich war schon überrascht, da Garnelen ja nun nicht unbedingt als die perfekten Schwimmer verschrien sind. Und kaum waren sie im Wasser, da waren sie auch schon verschwunden und machten dem Namen Glasgarnelen alle Ehre.
Aber ihr Versteck war schnell gefunden, wenn auch nicht direkt einzusehen. Nur einen Teil der Höhle kann ich unter der Wurzel hindurch sehen. Aber es reichte doch um festzustellen, dass es den Glasgarnelen gut geht. Das beruhigt dann doch.
Doch seit ein paar Tagen scheinen sie endlich ihre Scheu verloren zu haben und flüchten nicht mehr, wenn sich irgendwer im Zimmer bewegt. Und dem ersten Anschein nach hatte der Lange recht: sie futtern was das Zeug hält. Pausenlos sieht man, wie sie die Algen von Steinen, Wurzel und restlicher Deko pflücken, und zwar unermüdlich! Ich hoffe nur, dass sie mir nicht den kompletten Algenbewuchs vernichten, denn inzwischen hat sich auf verschiedenen Flächen ein wirklich schöner Teppich gebildet, ohne dass es Überhand nimmt.
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