Aquarienpflanzen – die Grundlagen

Javafarn

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Die oben getroffene Aussage klingt zwar sehr mutig, jedoch stellen Aquarienpflanzen in einem Aquarium doch deutlich mehr als einfache Dekoration dar. Klar sehen sie gut, aber vor allem sind sie für das ganze Ökosystem des Aquariums unverzichtbar. Ich dachte am Anfang: „Na gut, wenn sie so wichtig sind, dann packe ich mir natürlich auch welche ins Becken.“ Als wenn es damit getan wäre… . Dass die Pflanzen ebenso viele Bedürfnisse haben wie die Fische, daran habe ich natürlich nicht gedacht. Also kümmern meine Pflanzen mehr so vor sich hin. Also wie war das gleich?

Für gesunde Pflanzen sollte man sich zunächst mit dem Grundwissen vertraut machen: wie wachsen die Pflanzen in der Natur? Und was für Sorten gibt es überhaupt?

Also: in der Pflanzenkunde der Aquaristik sind derzeit über 250 unterschiedliche Pflanzen in den Aquarien rund um den Globus beheimatet. Da es allerdings in der Gattung der Sumpf- und Wasserpflanzen oder auch Süßwassermacrophyten allerdings etwa 380 verschiedene Gattungen gibt, die etwa 4000 Arten umfassen, ist hier ein Ende natürlich noch lange nicht in Sicht. Dabei geht es nicht nur um Pflanzen, die ständig im Wasser gedeihen, sondern auch um Pflanzen, die nur zeitweise im Wasser stehen oder in dessen Nähe wachsen. Drei verschiedene Hauptgruppen werden genannt, um dem Ganzen eine etwas übersichtlichere Gliederung zu geben.

  1. Sumpfpflanzen: die Gruppe wächst in feuchten und nassen Böden, wobei die Blätter in der freien Luft wachsen. Diese Pflanzen besitzen daher logischerweise ein festes und selbstständig stehendes Gerüst. Unter den Sumpfpflanzen gibt es einige Arten, die ebenso amphibisch leben können wie manche Tiere. In vielen Fällen werden die Blätter der Pflanze dann an die nasse Umgebung angepasst.
  2. Schwimmpflanzen : Hiermit werden alle Wasserpflanzen zusammengefasst, die entweder direkt unter der Wasseroberfläche wachsen und deren Blätter auf dem Wasser liegen, oder vom dies vom Boden aus Wurzelnd machen.
  3. Wasserpflanzen: Wasserpflanzen wachsen vom Boden aus und bleiben auch mit ihrem Blattwerk im Wasser. Sie besitzen kein festes Stützgewebe und treiben somit frei in der Strömung. Damit die Pflanzen aufrecht bleiben, besitzen sie in ihren Stengeln Hohlräume, die im erforderlichen Maß mit Luft gefüllt sind.

Durch ihre unterschiedlichen Lebensräume muss bei der Zusammenstellung der Pflanzen ebenso auf die Dinge wie Wasserhärte und Temperatur geachtet werden (was ich zunächst leider vernachlässigt hatte). Aber auch Dinge wie den passenden Bodengrund, Licht und andere Dinge müssen natürlich berücksichtigt werden. Damit es dann zum idealen Wuchs kommt, kann bei den Bedingungen durch den Einsatz von Technik, Dünger etc. natürlich das Becken optimiert werden. Aber aus Gründen der Übersicht schauen wir uns die Bedeutung dieser Bereiche erst im nächsten Post an.

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