Garnelen – mehr als nur ein Trend

© Big Boss: Fächergarnele (s. Bildnachweis)

© Big Boss: Fächergarnele (s. Bildnachweis)

Garnelen sind inzwischen aus der Aquaristik nicht mehr wegzudenken. Sie werden vielerorts verehrt, weil sie nicht nur gut aussehen, sondern auch als DIE Algenvernichter gelten. Da auch ich mit dem Gedanken spiele, mir ein paar Garnelen für den Kampf gegen die ungeliebten Algen zuzulegen. Da ich in meinem Becken auch nicht allzu große Fische habe, brauche ich mir auch keine Sorgen machen, dass diese an die neuen Bewohner gehen. Ob Sie das überhaupt tun, ist mir eh noch unbekannt. Es wird also Zeit, dass wir uns mit diesem Thema einmal auseinander setzen. Was also ist überhaupt eine Garnele?

Als Garnele werden einige verschiedene Gruppen von Krebsen bezeichnet, die entweder pelagisch oder benthisch sind. Die einzelnen Arten müssen sind also nicht direkt miteinander Verwandt, da es sich eher um eine Gruppenbezeichnung handelt. Sie haben einen langgestreckten Körper und sind an ihrer Spitze mit langen Antenne, den Fühlern, ausgestattet und verfügen nicht über die kräftigen Zangen, die einige Krebsarten vorweisen können. Ihre Greifwerkzeuge dienen in erster Linie dazu, sich die Nahrung dem Mund zuzuführen. Sie bewegen sich mit Hilfe ihrer Beine im Wasser fort, wobei diese nicht nur zum Laufen und Festhalten gedacht sind. Im Laufe der Evolution haben sich die Beine im hinteren Körperbereich zu Schwimmorganen umgebildet, mit deren Hilfe sie sich auch ohne Festen Grund bewegen.

Für die Aquaristik werden natürlich eine ganze Menge Arten an Süßwassergarnelen gezüchtet. Die Obergattung ist hier die Atyidae, die etwa 140 Unterarten umfasst. In dieser Obergattung sind auch einige Salz- und Brackwassergarnelen angesiedelt. Der größte Teil dieser Garnelen kommt aus tropischen Gewässern, so dass bei der Haltung ebenso auf die Temperatur zu achten ist wie bei den Fischen.

Das die Garnelen in der Aquaristik so beliebt geworden sind, liegt wohl in erster Linie an dem Japaner Takashi Amano, der diese Tiere nicht nur, sonder sie auch fotografierte und seine Erfahrungen in Büchern popularisierte.

Wie gesagt, heutzutage wird die Garnele durch eine Kombination aus Optik und Nutzen geliebt.

Bildquelle: © Big Boss: Fächergarnele, some rights reserved, www.piqs.de

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