Aquarienchemie – Kohlendioxid (CO2) und seine Bedeutung für das Aquari

Der Quell des Lebens

Der Quell des Lebens

Nachdem wir uns mit der Härte des Wassers beschäftigt haben, schauen wir uns das Kohlendioxid an, welches ein wichtiger ökologischer Faktor für die Pflanzen darstellt. Kohlendioxid (CO2)löst sich sehr gut im Wasser und hat den Nebeneffekt, dass es während dieses Prozesses geringe Mengen an Kohlensäure (H2CO3) bildet. Das Entscheidende daran ist die Tatsache, dass die Salze der Kohlensäure, die sogenannten Bikarbonate oder Hydrogenkarbonate zusammen mit den Karbonaten, den größten Teil der Elektrolyte darstellen. Durch entsteht eine sehr enge Bindung zwischen dem recht komplexen Karbon- oder Kohlensäuresystem und der Aufnahme des Kohlendioxids durch die Pflanzen im Aquarium. Folgerichtig schauen wir uns daher an dieser Stelle auch das Karbonatsystem und die Karbonhärte an.

Sauerstoff wird 50 mal schlechter im Wasser gelöst als Kohlendioxid. Umgekehrt verhält es sich jedoch mit der Diffusionsgeschwindigkeit (der Verteilung im Wasser), die beim Kohlendioxid in der Luft etwa 10000 mal schneller ist als im Wasser. Bei diesem Prozess gehen etwa 0,2 Prozent des Kohlendioxids in Kohlensäure über. Durch die Zufuhr von Kohlendioxid entsteht also Kohlensäure, was wiederum dazu führt, dass der PH-Wert sinkt.

Daher ist es immer von Vorteil, wenn Sie eine CO2-Anlage in Ihrem Becken installieren, denn so haben Sie die Sicherheit, dass der PH-Wert im Aquarium nicht zu hoch wird. Darüber freuen sich die Pflanzen natürlich, da sie auf diese Weise natürlich gedüngt werden, aber auch für viele Fische lässt sich der PH-Wert gut regulieren, wenn Sie hartes Wasser haben.

Die passenden CO2-Anlagen finden Sie in jedem gut sortierten Fachhandel.

Bildquelle: © Jeanette Dobrindt/Pixelio

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