Aquarienchemie – ist sie wirklich so kompliziert?
Nachdem wir uns ja schon mit einigen verschiedenen Aspekten beschäftigt haben, wenden wir uns jetzt der Aquarienchemie und damit dem Wasser zu. Gerade dieser Teil der Aquaristik erscheint vielen wie ein Buch mit sieben Siegeln. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn immer neue Daten wurden im Laufe der Zeit als Maßstab genommen und das Gebiet so weit aufgebauscht, dass viele nicht mehr genau wissen worauf es ankommt. Es erforderte für mich eine ganze Menge Recherche, bevor mir klar wurde auf welche Punkte es genau ankommt.
Im Großen und Ganzen lässt sich die Chemie rund um das Aquarienwasser auf vier Bereiche eingrenzen: das Karbonatsystem, der pH-Wert, die Wasserhärte und der Stickstoffkreislauf. Daher werden wir uns in der nächsten Zeit ein wenig genauer mit der Aquarienchemie beschäftigen und die einzelnen Bereiche genauer unter die Lupe nehmen.
Wir hoffen damit viele auftretende Fragen erläutern zu können und so auch bei Problemen eine gute Hilfestellung zu geben. Eventuell werden wir auch am Ende des Themas ein paar Tipps für schnelle Hilfe bei bestimmten Wasserproblemen geben. Auch werden wir viele Abkürzungen und Fachbegriffe erklären, um den Neueinsteigern zu zeigen, was sich hinter diesen Hieroglyphen versteckt.
Das alles klingt zwar sehr kompliziert, jedoch werden wir uns bemühen, es klar und übersichtlich zu erläutern, denn für ein gesundes Aquarium sollten die Grundlagen für gesundes Aquarienwasser schon vorhanden sein. Die Fische Pflanzen und der Rest der Bewohner werden es Euch danken.
Bildquelle: Jeanette Dobrindt/Pixelio.de
Tags: Aquarienchemie, Aquarienwasser, Gesamthärte, Karbonatsystem, pH-Wert, Stickstoffkreislauf