Die Filterung Teil 3 – Filtertypen und deren Verwendung

Eheim Professional II Außenfilter

Eheim Außenfilter

Im dritten Teil über die Filterung schauen wir uns mal die gängigsten Filtertypen an geben hier auch gleich ein paar Hinweise, für welche Becken sie geeignet sind. Es sind nur Empfehlungen, denn es gibt über 100 verschiedenen Filtertypen, wobei wir uns die Funktionsweisen der einzelnen Filter eventuell später einmal zuwenden. Von daher ist es schwierig, sie alle direkt vorzustellen. Aber gehen wir der Reihe nach. Zuerst unterscheidet man zwischen Innenfilter und Außenfilter, wobei es diese jeweils wieder in verschiedenen Varianten im Handel erwerben kann.

Die gängigsten Innenfilter:
1. Bio-Filter
2. Plastik-Eckfilter
3. Tauchkreiselpumpenfilter
4. Bodenfilter (sind aber nicht immer geeignet)
5. Paddelpumpenfilter
6. Schaumstoffpatronenfilter

Die gängigsten Außenfilter:
1. Kastenfilter mit Mammutpumpe oder Motor
2. Kreiselpumpen-Topffilter
Das sind natürlich Namen, mit denen gerade die Anfänger unter den Aquarianern herzlich wenig anfangen können. Da die richtige Wahl zu treffen ist also nicht sehr leicht. Also geben wir doch einfach mal unsere Tipps ab.

Bei Becken die recht klein sind und nur bis 40 Liter Fassungsvermögen haben, empfehlen wir entweder einen Kunststoff-Eckfilter oder einen Schaumstoffpatronenfilter. Diese sind sind in den meisten Einsteigersets eh im Lieferumfang enthalten und reichen bei einer so kleinen Größe vollkommen aus. Als Ergänzung kann noch eine Luft-Membranpumpe mit ins Becken. Von Bodenfiltern ist hier noch abzuraten.

Bei Becken, die ein Fassungsvermögen bis 80 Litern haben, eignen sich Schaumstofffilter ebenso gut wie alle anderen Innenfilter mit ausreichender Leistung. Man kann aber auch schon über den Einsatz von Außenfiltern nachdenken.

Bei mittelgroßen Becken, die bis etwa 150 Liter gehen, kann zwar auch noch ein Schaumstoffpatronenfilter genutzt werden, allerdings werden aufgrund der hohen Leistung jetzt gerade die Aussenfilter reizvoll.

Für den Bereich von 150 – 300 Liter sollte es ein Außenfilter sein. Wer sich ein Aquarium in dieser Größenordnung anschafft tut nichts verkehrtes, wenn er ein paar Euro mehr investiert und ein Becken nimmt, dass vom Hersteller einen Bio-Filter eingebaut hat.
Ab 300 Litern sollten schon große Geschütze her. Ein Kreiselpumpenfilter mit einer Leistung von mehr als 450 Litern die Stunde, in Kombination mit einem Bio-Filter und einer Förderpumpe für das Wasser sind das Optimum.

Entscheidend ist auch das Filtermaterial, welches für die verschiedenen Filterungen verantwortlich ist, die wir in Teil 1 vorgestellt haben. Daher sehen wir uns diese im nächsten Teil einmal genauer an.

Bildquelle: Eheim.de

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