Heizkörper – warum die Temperatur wichtig ist
Im Gegensatz zu Säugetieren und Vögeln sind Fische keine Warmblüter. Das heißt, dass sie sich durch den Bauplan ihres Körpers, wie zum Beispiel dem ihres Herzens, mit ihrem kompletten Organismus an die Temperatur um sich herum anpassen. Sie sind, wie unter anderem die Amphibien auch, wechselwarme Tiere und brauchen in ihrer Umgebung die gleichen Temperaturen, die sie aus ihrer Heimat gewohnt sind. Bei fallender Temperatur verlangsamen sich sonst viele Lebensfunktionen, wie etwa den Stoffwechsel oder die Nahrungsaufnahme.
Der Bereich in dem sich einzelne Fischarten wohl fühlen variiert, was allerdings nicht weiter tragisch ist, da dieser Bereich einen gewissen Spielraum hat. Es ist also unerlässlich für jeden Aquarianer bei einem Gesellschaftsbecken darauf zu achten, dass die Fische sich von ihren Ansprüchen her ähneln. Dazu kann gesagt werden, dass die für Fische höhere Temperaturen verträglicher sind, als wenn sie zu tief liegen.
Der Vorteil in einem Aquarium ist, dass man in der Lage ist, die Temperatur konstant zu halten, da die zu erwerbenden Heizkörper das Wasser alle über einen Regler verfügen, der das Wasser auf der gewünschten Temperatur hält. Da die Fische also nicht den Schwankungen ausgesetzt sind, steigt sogar die Lebenserwartung der Fische deutlich.
Als Faustregel kann man sagen, dass tropische Fische etwa 24 – 26 Grad brauchen. Einheimische Fische sind da weniger Anspruchsvoll. Sie begnügen sich in der Regel mit Werten zwischen 16 – 20 Grad. Da es aber auch viele Ausnahmen gibt, sollten also immer vorab die passenden Informationen eingeholt werden.
Bildquelle: Tobias Bräuning/Pixelio.de
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