Die Haibarbe – Kein schöner Abschied

Haibarbe

Haibarbe

Haibarben werden in vielen Aquarien gehalten, die viel zu klein sind. Das liegt wohl an der Tatsache, dass diese Fische einfach zu schön sind, um sie in der Tierhandlung zu lassen, wenn man sie dort als Jungtiere sieht. Die ausgewachsenen Tiere erreichen dann jedoch eine Größe von bis zu 35 Zentimetern, was dann doch schon beachtlich ist. Es gibt aber auch Fälle, da wird an das Wachstum gedacht, und trotzdem kann man nicht widerstehen.

Wie zum Beispiel bei meiner Schwiegermutter. Die war auch auf den ersten Blick verliebt und musste sich auch prompt eine Haibarbe mit nach Hause nehmen. Das Becken in das sie kam, war mit etwa 250 Litern Fassungsvermögen für das Jungtier auf jeden Fall ausreichend. Hier wuchs die Haibarbe auf und man erfreute sich an diesem aktiven Schwimmer, der immer wie ein kleiner Hai seine Bahnen durch das Aquarium zog. Natürlich wurde sie auch immer größer, was Ihrer Schönheit definitiv keinen Abbruch tat. Eher im Gegenteil.

Das Ergebnis war, dass die ersten Überlegungen los gingen, an wen man die Barbe denn abgeben könnte, falls das Aquarium zu klein wird. Empfohlen wird zwar eine Beckenlänge von 100 Zentimetern, aber einer ausgewachsenen Haibarbe tut man mit einem größeren Becken bestimmt nichts Schlechtes.

Aber leider ist das Kapitel jetzt zu früh vorbei, denn die Haibarbe sprang Vorgestern aus dem Becken, was natürlich zu spät bemerkt wurde. Bleibt als Fazit, dass Schwiegermutter zwar gerne eine hatte, aber sich wohl aufgrund der Platzprobleme, die es auf lange Zeit gibt, so schnell keine Neue holen wird.

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