Schnecken – Schädling oder doch nützlich?

Das Schnecken in vielen Aquarien ein Problem darstellen, wusste ich schon bevor ich überhaupt ernsthaft über ein eigenes Aquarium nachgedacht habe. Bei vielen meiner Freunde war es immer wieder mal Problem, das auf jeden Fall beseitigt werden sollte. Das sehen aber nicht alle so, denn diese Wirbellosen haben auch eine recht ansehnliche Fangemeinde. Mal schauen ob wir hier die Frage geklärt kriegen, ob ich mir eine Schnecke zulege oder nicht. Aber wie kommen die Schnecken eigentlich ins Aquarium? Schnecken werden ins das Aquarium durch Lebendfutter oder Pflanzen eingeschleppt. Sie ernähren sich von totem Gewebe, wie zum Beispiel von abgestorbenen Pflanzenteilen oder totem Fischen. Auch die Reste von Fischfutter werden natürlich nicht verschmäht. Diese Ernährungsweise macht sie quasi zur Gesundheitspolizei des Aquariums.

Durch dieses Verhalten lässt sich die Population im Aquarium auch schon dadurch in der Ausbreitung bremsen, dass nicht überfüttert wird. Wer sie wirklich nicht mehr haben will, der kann sich auch eine Prachtschmerle oder einen anderen Schnecken fressenden Fisch zulegen. Von Chemie raten ich mal ab, aber da gehen die Geschmäcker ja leider ein wenig auseinander.

Doch woher kommt dann der schlechte Ruf der Aquariums-Schnecken? Viele Schnecken gehen bei Nahrungsknappheit auch an weiche Pflanzen, was den Besitzern des Aquariums meistens nicht ganz so gut gefällt… .

Bei einigen Arten scheint aber der Nutzen der Wasserschnecken zu überwiegen. Zum Beispiel steht die Zebra-Rennschnecke in dem Ruf, ein wirklich ausgezeichneter Algenvernichter zu sein. Apfelschnecken sind seit jeher bei vielen Aquarianern sehr beliebt.

Ich für meinen Fall werde mir die beiden eben genannten, nebst einiger Artgenossen, in nächster Zeit wohl mal genauer anschauen, denn neugierig haben sie mich schon gemacht.

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