Die Guppys – ein guter Anfängerfisch
Wie bei vielen anderen Aquarienbesitzern auch, gehörten die Guppys zu unseren ersten Aquarienbewohnern. Es ist auch nicht weiter verwunderlich, dass diese Fische so beliebt sind, denn sie definieren den Begriff „farbenprächtig“ neu. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Muster und Farben eines Wurfes sein können, wenn sich die Fische ohne gezielte Zucht fortpflanzen. Keiner gleicht dem anderen und alle erdenklichen Farben sind vertreten. Sie vermehren sich schnell und zahlreich, weshalb ich schon den Gedanken hatte, dass die Bezeichnung als „Millionenfisch“ genau auf dieser Tatsache beruht.
Aber das ist noch nicht alles, denn auch viele weitere Eigenschaften machen die Guppys zu sehr guten Anfängerfischen. Sie sind robust, erreichen nur selten eine Größe von 6 Zentimetern und sind genügsam. Nur sollte das Becken kein Goldfischglas sein.
Das Mindestmaß sollten schon 57 Liter sein, denn diese kleinen und schönen Fische sind sehr begeisterte und aktive Schwimmer. Eine Wassertemperatur von 25 Grad ist ideal. Mittelhartes Wasser und ein leicht alkalischer pH-Wert, dann wäre es perfekt, allerdings sind sie sehr anpassungsfähig, so dass sie auch unter nicht idealen Bedingungen gehalten werden können. Die Vergesellschaftung mit anderen Fischen ist unkompliziert. Gerüchten zufolge sollen aber Kampffische gerne an die Flossen der Guppys gehen. Das muss aber nicht sein, denn in meinem Fall ging es zum Beispiel gut.
Alles in allem also ein Fisch, der wenig Ärger macht und schnell für Nachwuchs sorgt. Für diesen sollten aber auch zum Verstecken Pflanzen mit feinen Gliederungen oder irgendwelche Versteckmöglichkeiten geboten werden. Das hilft auch den Weibchen, die von den Männchen doch manchmal sehr stark gejagt und bedrängt werden. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht irgendwann doch zu viele werden…
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