Algen im Aquarium – gut oder schlecht?
Im Allgemeinen wäre ein Aquarium ohne Algen wie ein Haus ohne Dach. Das Algen in ein Aquarium gehören liegt daran dass sie einfach zum aquatischen Biosystem dazugehören. Dem einen oder anderen Aquarianer passt dies allerdings nicht, denn Algen lassen ein Aquarium ungepflegt aussehen. Wenn sich die Algen in dem gerade sauber gemachten Aquarium wieder auf die Deko oder die frischgeputzten Scheiben niederlassen, kann es einen schon zur Weißglut bringen. Doch man kann die Algen einfach nicht komplett vermeiden, denn sie vermehren sich über Sporen. Und Sporen sind nahezu überall. Man findet sie im Leitungswasser aber auch in der Luft.
Algen und Pflanzen sind eng miteinander verwandt, das bedeutet wenn man Algengift in sein Aquarium schüttet, schadet dies den Pflanzen. Aber man braucht kein Gift um die Algen zu beseitigen, es gibt noch andere und vor allem schonendere Methoden, den grünen Gewächsen ein Ende zu bereiten. Wenn Sie ein paar Dinge beachten werden Sie keine Probleme mit Algen mehr haben.
Algen leben von Kohlendioxid, deshalb sollte man zusehen dass die Oberflächenbewegung nicht zu heftig ist und ein Sprudelstein sogar auch rausgenommen werden müsste. Auch sollte der Nitrat-Wert unter 30mg/l und der Phosphat und Silikat-Wert unter 0,3mg/l gehalten werden. Algen reagieren auf Licht, von dem sie sich ernähren. Hat man sein Aquarium länger als 10 Stunden am Tag an fördert dies den Algenwuchs. Nach einem Jahr sollte man auch seine UV-Lampe wechseln, denn sie lässt an Leuchtkraft nach und das Spektrum verschiebt sich. Zum puncto Filter lässt sich sagen dass ein sauberer Filter nicht gereinigt werden soll und ein verschlickter doch ab und zu mal gesäubert werden sollte. Und ein entscheidender Punkt ist die Menge an Futter. Niemals zu viel füttern, dadurch bilden sich Algen, und dass wollen wir doch vermeiden!
Unter den Aquarianern mittlerweile sehr bekannt und beliebt im Kampf gegen die „grünen Monster“ sind zum einen die Zebra-Rennschnecken und zum anderen die Amanogarnele. Aber auch die Saugschmerle hilft ihnen gerne bei dem Problem, denn für sie ist das ein Leckerbissen.
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