Wasserpflanzen – der Garten im Aquarium
Wasserpflanzen gehören in jedes Aquarium. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern sie sind auch sehr wichtig für das Ökosystem Aquarium, da sie sehr viele wichtige Aufgaben erfüllen. Und damit ist die Versteckmöglichkeit für die Fische noch eine der unwichtigeren. Diese Aufgabe würde ja zur Not auch eine künstliche Pflanze erfüllen. Sie versorgen das Aquarium mit Sauerstoff, sie bilden Reviergrenzen und reduzieren auch das Algenwachstum, da sie diesen die im Wasser vorhandenen Nährstoffe entziehen. Man könnte auch sagen wegnehmen. Das Problem ist halt immer wieder, dass in vielen Aquarien die Pflanzen nicht so gut wachsen wie geplant.
Diese Phänomen habe ich nur selbst in meinem Aquarium beobachtet, sondern auch in denen, die der Rest der Familie besitzt. Das macht alles in allem vier Aquarien, sonst würden wir uns auch hier nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Und das ist schon sehr schade, denn die Aufzucht der Pflanzen ist fast so spannend, wie die Fische an sich. Und die oben genannten Gründe für die Pflanzen sind ja auch noch nicht alle. Einige Arten produzieren auch Antibiotika, die sie an das Wasser abgeben. Das tut den Fischen gut. Und zu allerletzt werden wir noch oberflächlich: Pflanzen sehen einfach gut aus.
Beim Besatz mit Wasserpflanzen ist eines ganz wichtig: sie brauchen Kohlendioxid. Ohne dieses haben die Pflanzen keine Chance. Da das Wasser allerdings meistens viel zu wenig Kohlendioxid enthält, kann es nicht schaden, wenn man sich hierfür eine CO2-Anlage zulegt, die das Wasser mit diesem nachdüngt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Bodengrund. Hier muss die unterste Schicht aus einem guten Nährboden bestehen, aus dem die Pflanzen die benötigten Nährstoffe ziehen können. Einfach nur Kies im Aquarium reicht nicht!. Wer will, der kann heutzutage Kompromisse eingehen, denn im Handel gibt es zwar recht steinig oder granulatähnlich ist, aber trotzdem auch als Nährboden gut geeignet ist. Ich selbst benutze einen solchen Boden und kann mich nicht beschweren.
Entscheident ist auch die Aqurienbeleuchtung. Wenn ein Aquarium durch seine Höhe oder aber durch bedeckende Oberflächenpflanzen kein oder wenig Licht durchlässt, dann braucht man nicht erst versuchen, sich unten niedrig wachsende Pflanzen einzusetzen.
Trotz eines guten Bodens ist der Dünger wichtig, denn er versorgt den Boden und die Pflanzen mit wichtigen Bausteinen, wie Eisen. Eisenmangel ist ein häufiges Grund dafür, dass die Pflanzen gelbe Blätter bekommen. Idealer Weise sollte der Gehalt an Eisen bei etwa 0,1mg/l liegen. Da dieser Nährstoff einer der wichtigsten ist, kann man an der Verfärbung der Blätter ganz gut ablesen, wann auch die anderen Nährstoffe nachgedüngt werden sollten.
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