Lebendfutter – die natürlichste Nahrung
Die Fütterung mit Lebendfutter ist definitiv das Beste, was man den Fischen geben kann. Es hält nicht nur den Jagdinstinkt am Leben, sondern führt den Fischen auch eine Menge wichtiger Nährstoffe zu. Obendrein kommen die Fische auf diese Art und Weise auch zu wichtigen Verdauungsenzymen aus den Futtertieren, die für die eigene Verdauung sehr vorteilhaft sind. Die im Handel erhältlichen Sorten kommen aus nachweislichen unbelasteten Gewässern, oder aber aus Auquakulturen vom Züchter, so dass man normaler Weise keine Angst haben muss, sich auf diesem Weg Krankheiten ins Aquarium zu bringen.
Wer dem Braten trotzdem nicht traut, der kann sich seine Futtertiere auch selber züchten. Die Fachhändler bieten auch für diesen Bereich inzwischen Aufzuchtgeräte an.
Zu den bekanntesten Futtertieren der Aquaristik gehören:
- Wasserflöhe – Gruppe der “Daphnia”; liefern wichtige Ballaststoffe und pflanzliche Nährstoffe da sie Algenfiltrierer sind
- Artemia salina – gutes Futter für Süß- und Salzwasser als Ergänzung; Meerwasserkrebs der von Algen lebt; durch Zucht mit Aufbaufutter sehr nahrhaft
- Bachflohkrebse – eine sehr gute Nahrung für Wasserschildkröten und gößere Fische; diese Krebse werden etwa 7 mm groß und kommen nur in unbelasteten Gewässern vor
- Tubix oder auch Bachröhrenwürmer – eine sehr eiweißhaltige Nahrung, die die meisten Fische begeistert annehmen
- Mysis – ein sehr gutes Futter für Diskus, Cichliden oder Meerwasserfische; Schwebegarnele, die in der Brackwasserregion von Flüssen beheimatet ist
- Rote Mückenlarven (siehe Bild) – dieses sind die Larven der Zuckmücke, die für fast alle Wasserbewohner ein ausgezeichnetes Futter darstellen
Das Angebot an Lebendfutter ist groß und die Fütterung für die Fische ein Highlight, so dass sich Lebendfutter auch ideal als Nahrungsergänzung anbietet. Die Fische zumindest werden es danken.
Quelle: wikipedia/buchling
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