Der Filter – einfach unabdingbar
Der Filter kann ohne zu überlegen als das Herzstück des Aquariums bezeichnet werden. Er sorgt dafür, dass das Ökosystem des Aquariums wie das Original funktioniert. Das wäre ohne diesen nicht möglich, denn das Aquarium gehorcht zwar den gleichen Gesetzen wie ein natürliches Gewässer, nur stehen hier das Volumen und die Dichte an Fischen nicht im gleichen Verhältnis. Der Filter übernimmt daher ein paar ganz wichtige Aufgaben.
Zum einen entfernt der Filter Schwebeteilchen, Pflanzen- und Futterreste aus dem Wasser, wie es in der mechanischen Filterung der Fall ist. Bei der biologischen Filterung werden diese in ungiftige Stoffe umgewandelt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wasserdurchlauf an sich, denn auf diese Art und Weise werden die verschiedenen Temperaturschichten miteinander verwirbelt und somit Nährstoffe, zum Wohle der Pflanzen, im gesamten Aquarium verteilt.
Zur Frage, welcher Filter denn am besten geeignet ist, kann man sich wohl an eine Regel halten: Zu viel frisches Wasser gibt es nicht. Menschen können ja auch nicht zu viel frische Luft bekommen. Der Aquarienfilter sollte also zumindest mal nicht zu schwach auf der Brust sein.
Allerdings ist Filter deshalb noch lange nicht gleich Filter, denn im Laufe der Jahre haben sich viele verschiedene Filtersysteme entwickelt, die inzwischen auch speziell auf die Aquarienbewohner, Wasserpflanzen und das Aquarium an sich angeglichen wurden. Was die verwendeten Filtermaterialien angeht, so gehen die Geschmäcker mindestens ebenso stark auseinander wie in der Mode. Selbst auszuprobieren hilft hier natürlich, die eigenen Ansprüche genau zu erkennen. Wir zumindest werden uns diesem Thema bestimmt noch einige Male zuwenden.
Tags: Aquarienfilter, Filter, Filtermaterialien